Nach guten Erfahrungen mit einer Testinstallation von Ordersprinter auf einer Ubuntu-Server-VM will ich nun das ganze auf einer DELL AIO mit Touchscreen und W11 aufsetzen. Dabei habe ich wieder mit dem Drucken aber nun auch mit dem TSE-Connector zu kämpfen. Auf der der Ubuntu-Testinstallation hatte ich noch keinen TSE-Stick verwendet.
Die Installation des Swissbit TSE-Sticks verlief soweit wie beschrieben. Nach dem Neustart bleibt nun aber das Terminalfenster mit Warnungen stehen ( siehe Screenshot ) z.B. " A restricted method in java.lang.System has been called " und " Use --enable-native-access=ALL-UNNAMED to avoid ... "
Als totaller Java Newbie verstehe ich das als Hinweis auf eine empfohlene Anpassung in WormAPI.jar. Zuerst dachte ich, man kann diese Warnung ignorieren und habe das Terminalfenster einfach geschlossen. Dann läuft aber der TSE-Connector nicht mehr.
Ich habe OpenJDK von der Supportseite von Microsoft runtergeladen. Eventuell hängt diese Warnung auch mit der installierten JAVA runtime zusammen. Ich werde mal die JAVA Runtime aus dem Anfänger-Video verwenden.
Kann jemand helfen ?
Übrigens hat mount=auto den TSE-Stick nicht gefunden obwohl der in W11 ordentlich eingebunden war. TSE-Connector Version 2.4
Danke und Gruß
TSE-Connector Warnung
TSE-Connector Warnung
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Re: TSE-Connector Warnung
Amazon coretto 25 bringt die gleiche Warnung daher Downgrade auf 21 und nun sind die Warungen weg aber das Terminalfenster bleibt trotzdem stehen. Sobald man es schliesst, läuft der TSE-Connector nicht mehr. Genau das wird aber im normalen Betrieb passieren.
Ist das so gewollt, dass das Terminalfenster sthen bleibt oder mach ich noch was falsch ?
In den TSE-Einstellungen und in den Ausgen auf dem Terminalfenster kann ich kleine Probleme sehen. Anbei ein neuer Screenshot nach nochmaligem TSE-Setup und Selbsttest.
Anbei noch die ausgelesene TSE-Informationen
Ist das so gewollt, dass das Terminalfenster sthen bleibt oder mach ich noch was falsch ?
In den TSE-Einstellungen und in den Ausgen auf dem Terminalfenster kann ich kleine Probleme sehen. Anbei ein neuer Screenshot nach nochmaligem TSE-Setup und Selbsttest.
Anbei noch die ausgelesene TSE-Informationen
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pichel
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Re: TSE-Connector Warnung
Hallo,
hast du das mit dem ubuntuinstaller-Skript aufgesetzt? In dem Fall sollte der TSEConnector als Service im Hintergrund laufen. Ich verstehe nicht, warum bei dir ein Terminal-Fenster überhaupt erscheint - rufst du das aktiv auf, um den TSEConnector zu starten?
Das Prinzip ist jedenfalls, dass der der TSEConector als Sevice im Hintergrund läuft und wenn du nicht das Skript verwenden möchtest, so kannst du dich aber trotzdem daran orientieren und das entsprechend deiner Anforderungen nachbauen. Die entsprechende Stelle im Skript findet sich hier:
Die von dir beschriebene Meldung kommt von neueren Java-Versionen und bedeutet:
- Ein Programm oder eine Library versucht auf native Funktionen (z. B. C/C++-Code über JNI oder die Foreign Function API) zuzugreifen.
- Dieser Zugriff ist standardmäßig eingeschränkt, weil er Sicherheits- oder Stabilitätsrisiken haben kann.
Und genau das macht der TSEConnector, indem er über die WormAPI auf die TSE zugreift. Dsas ist aber nur eine Warnung und kann mit dem Argument --enable-native-access=ALL-UNNAMED unterdrückt werden.
Gruß,
Stefan
hast du das mit dem ubuntuinstaller-Skript aufgesetzt? In dem Fall sollte der TSEConnector als Service im Hintergrund laufen. Ich verstehe nicht, warum bei dir ein Terminal-Fenster überhaupt erscheint - rufst du das aktiv auf, um den TSEConnector zu starten?
Das Prinzip ist jedenfalls, dass der der TSEConector als Sevice im Hintergrund läuft und wenn du nicht das Skript verwenden möchtest, so kannst du dich aber trotzdem daran orientieren und das entsprechend deiner Anforderungen nachbauen. Die entsprechende Stelle im Skript findet sich hier:
Code: Alles auswählen
if [[ $install_tse -eq 1 ]]
then
# TSE
echo "TSE Setup"
cp -R /tmp/ordersprinter/tseconnector /usr/local/bin
echo "#!/bin/sh" > /usr/local/bin/tseconnector.bat
echo "/usr/bin/java -Djava.library.path=/usr/local/bin/tseconnector/swissbit/nativelibs/linux64 -jar /usr/local/bin/tseconnector/swissbit/tseconnector.jar --pass=123 --port=${tseport} --supplier=swissbit --mountpoint=${tsemountpoint} --mode=${tsemodus} --loglevel=1 --showlog=1 --tarexportfile=/tmp/tse_export.tar &" >> /usr/local/bin/tseconnector.bat
chmod +x /usr/local/bin/tseconnector.bat
printf "[Unit]\n" > /etc/systemd/system/tseconnector.service
printf "Description=OrderSprinter-TSEConnector\n\n" >> /etc/systemd/system/tseconnector.service
printf "[Service]\n" >> /etc/systemd/system/tseconnector.service
printf "Type=forking\n" >> /etc/systemd/system/tseconnector.service
printf "ExecStart=/usr/local/bin/tseconnector.bat\n\n" >> /etc/systemd/system/tseconnector.service
printf "[Install]\n" >> /etc/systemd/system/tseconnector.service
printf "WantedBy=multi-user.target\n" >> /etc/systemd/system/tseconnector.service
systemctl enable tseconnector.service
systemctl start tseconnector
# In Deutschland gibt es eine Bonausgabepflicht:
mysql -uroot -p$dbadminpassword -e "UPDATE ${db}.${tabprefix}config SET setting='1' WHERE name='forceprint'";
fi
Die von dir beschriebene Meldung kommt von neueren Java-Versionen und bedeutet:
- Ein Programm oder eine Library versucht auf native Funktionen (z. B. C/C++-Code über JNI oder die Foreign Function API) zuzugreifen.
- Dieser Zugriff ist standardmäßig eingeschränkt, weil er Sicherheits- oder Stabilitätsrisiken haben kann.
Und genau das macht der TSEConnector, indem er über die WormAPI auf die TSE zugreift. Dsas ist aber nur eine Warnung und kann mit dem Argument --enable-native-access=ALL-UNNAMED unterdrückt werden.
Gruß,
Stefan
Stefan Pichel
Entwickler der Kassensoftware OrderSprinter (http://www.ordersprinter.de)
Entwickler der Kassensoftware OrderSprinter (http://www.ordersprinter.de)
Re: TSE-Connector Warnung
Hallo Stefan,
das Terminal-Fenster kommt nur bei der Installation auf Windows 11 .
Da auch Automount des TSE-Sticks und die Epson TM Druckertreiber unter Windows 11 nicht funktionierten, habe ich letztlich wieder auf Ubuntu gewechselt. Ferner ist mir nicht klar, wo das Argument --enable-native-access=ALL-UNNAMED einzutragen ist.
Das sind vermutlich alles nur "Kleinigkeiten" und lassen sich lösen. Ich hatte allerdings gehofft unter W11 läuft es einfacher als unter Ubuntu.
Sorry mit Java, Webservices, MySQL Installation und Admin etc hatte ich bisher nichts/wenig zu tun.
Danke und Gruß
Jürgen
das Terminal-Fenster kommt nur bei der Installation auf Windows 11 .
Da auch Automount des TSE-Sticks und die Epson TM Druckertreiber unter Windows 11 nicht funktionierten, habe ich letztlich wieder auf Ubuntu gewechselt. Ferner ist mir nicht klar, wo das Argument --enable-native-access=ALL-UNNAMED einzutragen ist.
Das sind vermutlich alles nur "Kleinigkeiten" und lassen sich lösen. Ich hatte allerdings gehofft unter W11 läuft es einfacher als unter Ubuntu.
Sorry mit Java, Webservices, MySQL Installation und Admin etc hatte ich bisher nichts/wenig zu tun.
Danke und Gruß
Jürgen
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pichel
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Re: TSE-Connector Warnung
Hallo Jürgen,
in Windows muss das Terminalfenster leider offen bleiben (oder halt minimiert, aber nicht geschlossen). Das kann man natürlich technisch auch besser lösen, aber mir fehlt die Zeit dafür.
Das Flag --enable-native-access=ALL-UNNAMED kann man in die Bat-Datei für den TSEConnector eintragen. Ich habe gerade kein Windows-Testsystem vor mir, aber es müsste unter c:/Program Files (x86)/OrderSprinter/TSEConnector/.../tseconnector.bat sein. Darin findet sich eine Zeile
Diese Zeile kann man abändern:
Aber das hat nur kosmetischen Wert, auf die Funktion des TSEConnectors hat das keinen EInfluss.
Bei dem ganzen ist mir jetzt nur nicht klar, was jetzt nicht funktioniert. Der Screenshot zeigt nur, dass du die TSE offenbar initialisieren wolltest, aber das bereits geschehen ist (Initiaisieren heißt das erstmalige Setzen von PIN und PUK). Daran erkenne ich jedenfalls kein technisches Problem. Vielleicht magst du nochmal schreiben, an welcher Stelle du nicht weiter kommst.
Schöne Grüße,
Stefan
in Windows muss das Terminalfenster leider offen bleiben (oder halt minimiert, aber nicht geschlossen). Das kann man natürlich technisch auch besser lösen, aber mir fehlt die Zeit dafür.
Das Flag --enable-native-access=ALL-UNNAMED kann man in die Bat-Datei für den TSEConnector eintragen. Ich habe gerade kein Windows-Testsystem vor mir, aber es müsste unter c:/Program Files (x86)/OrderSprinter/TSEConnector/.../tseconnector.bat sein. Darin findet sich eine Zeile
Code: Alles auswählen
java.exe -jar tseconnector.jar mountpoint=...Code: Alles auswählen
java.exe --enable-native-access=ALL_UNNAMED -jar tseconnector.jar ...Bei dem ganzen ist mir jetzt nur nicht klar, was jetzt nicht funktioniert. Der Screenshot zeigt nur, dass du die TSE offenbar initialisieren wolltest, aber das bereits geschehen ist (Initiaisieren heißt das erstmalige Setzen von PIN und PUK). Daran erkenne ich jedenfalls kein technisches Problem. Vielleicht magst du nochmal schreiben, an welcher Stelle du nicht weiter kommst.
Schöne Grüße,
Stefan
Stefan Pichel
Entwickler der Kassensoftware OrderSprinter (http://www.ordersprinter.de)
Entwickler der Kassensoftware OrderSprinter (http://www.ordersprinter.de)
Re: TSE-Connector Warnung
Hallo Stefan, Hallo Forum,
du hast bestätigt was ich vermutet hatte. Unter Windows bleibt das Terminalfenster des TSEConnectors offen.
Das ist natürlich kein Problem, aber kann zu Handlingsproblemen führen, wenn wenig erfahrene User das Fenster schliessen. Genau das ist meine Befürchtung.
Alles in allem hat die Installation sowohl unter Linux als auch unter Windows wie beschrieben funktioniert. Anwender kennen sich allerdings i.d.R. mit Windows besser aus, daher hatte ich eine Installation auf W11 bevorzugt.
Das offene TSEConnectorfenster, die hakelige Epson-Drucker-Treiber und der offen eingebundene TSE-Stick (unter W11) waren letztlich für mich ausschlaggebend Ordersprinter doch auf Linux zu installieren.
Unter Linux läuft der TSEConnector im Hintergrund, man kann den gemounteten TSE-Stick aus dem UI verbergen und die (alten) 2.0.xx Treiber lassen sich gut installieren und laufen fehlerfrei unter CUPS.
Seit letzten Sonntag setzt mein Sohn OS produktiv im Restaurant ein. Es gibt natürlich eine paar Punkte, die verbessert werden könnten. Die sind aber alle bereits im Forum erwähnt und wohl auf deiner Todo-Liste.
Ich schreibe auf alle Fälle gegen Jahresende einen Erfahrungsbericht.
Danke und Gruss
PS: Aus meiner Sicht ist der Thread abgeschlossen.
du hast bestätigt was ich vermutet hatte. Unter Windows bleibt das Terminalfenster des TSEConnectors offen.
Das ist natürlich kein Problem, aber kann zu Handlingsproblemen führen, wenn wenig erfahrene User das Fenster schliessen. Genau das ist meine Befürchtung.
Alles in allem hat die Installation sowohl unter Linux als auch unter Windows wie beschrieben funktioniert. Anwender kennen sich allerdings i.d.R. mit Windows besser aus, daher hatte ich eine Installation auf W11 bevorzugt.
Das offene TSEConnectorfenster, die hakelige Epson-Drucker-Treiber und der offen eingebundene TSE-Stick (unter W11) waren letztlich für mich ausschlaggebend Ordersprinter doch auf Linux zu installieren.
Unter Linux läuft der TSEConnector im Hintergrund, man kann den gemounteten TSE-Stick aus dem UI verbergen und die (alten) 2.0.xx Treiber lassen sich gut installieren und laufen fehlerfrei unter CUPS.
Seit letzten Sonntag setzt mein Sohn OS produktiv im Restaurant ein. Es gibt natürlich eine paar Punkte, die verbessert werden könnten. Die sind aber alle bereits im Forum erwähnt und wohl auf deiner Todo-Liste.
Ich schreibe auf alle Fälle gegen Jahresende einen Erfahrungsbericht.
Danke und Gruss
PS: Aus meiner Sicht ist der Thread abgeschlossen.